15 Jahre INTERREG / ETZ in Österreich - Rückschau und Ausblick zum Thema Verkehr und Mobilität

Nach 15 Jahren Beteiligung Österreichs am europäischen Strukturfondsprogramm INTERREG / ETZ wurde im Auftrag der Österreichischen Raumordnungskonferenz eine nationale Zwischenbilanz gezogen.

Die Veränderungen der politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen in den letzten 15 Jahren (EU-Erweiterung, Abbau von Zöllen/Grenzkontrollen, Wegfall von Güterverkehrskontingenten, Liberalisierung im Schienennetz und im öffentlichen Verkehr) haben gravierende Auswirkungen auf den grenzüberschreitenden Verkehr. Vor allem in den grenznahen Zentralräumen (Wien-Bratislava-Sopron, Bodenseeregion, Region Salzburg) ist ein dynamisches Wachstum der grenzüberschreitenden Verkehrsströme zu beobachten. Für diese Räume braucht es in Zukunft grenzüberschreitende Raumentwicklungs- und Regionalverkehrskonzepte, für deren Konzeption das INTERREG / ETZ-Programm auch in Zukunft ein maßgeschneidertes Instrument sein kann.

Projektinformation

Auftraggeber: Österreichische Raumordnungskonferenz (ÖROK)
Projektbearbeitung: Helmut Hiess
Projektlaufzeit: 2010

 

Abbildung links: Entwicklung der Kfz-Verkehrsbelastungen im Grenzraum 1995 – 2005 in Prozent (DTV)
Abbildung Mitte: Entwicklung der Erreichbarkeiten im grenzüberschreitenden öffentlichen Regionalverkehr