Optimierungsprogramm für die Straßenbahnlinie 26
Die Straßenbahnlinie 26 – zur Zeit der Bearbeitung noch zwischen Strebersdorf und Kagran geführt – sollte in Vorbereitung auf die „schnelle Tangente“ (Weiterführung bis Aspern) im bestehenden Streckenabschnitt beschleunigt und attraktiviert werden. Das Optimierungsprogramm wurde als Pilotprojekt zum Masterplan Verkehr Wien 2003 zur Ausschöpfung des Handlungsspielraums für die Bevorrangung der Straßenbahn herangezogen.
Auf Basis von Messungen von Fahrzeit und Haltestellenaufenthaltszeiten wurden Potenziale zu deren Reduktion ermittelt. Die Abstimmung von Fahrgastwechselzeiten auf die Phasenumläufe von Verkehrslichtsignalanlagen (VLSA) bei Haltestellen und vor allem die Beeinflussung von VLSA auf der freien Strecke bergen ein Reduktionspotenzial von bis zu 3 Minuten – bei Reisezeiten von ca. 26 Minuten, also bis zu 12 %. Für den Streckenabschnitt auf der Prager Straße wurde ein verkehrswissenschaftliches Pilotprojekt „Kein Grünblinken an VLSA“ angeregt.
Ergebnis des Optimierungsprogramms waren ebenso Vorschläge zu Verbesserungen von Haltestellenzugängen und der Ausstattung von Haltestellen.
Projektinformation
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 18
Projektteam: Angelo Mazza, Philip Rosinak
Zeitraum: 2005




