Schienenverkehrskonzept Region Wien

Der Pendlerverkehr zwischen der Stadt Wien und dem Umland hat in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen und wurde zu einer der wichtigsten verkehrspolitischen Herausforderungen und vor allem zu einem Prüfstein der Zusammenarbeit zwischen den betroffenen Bundesländern und Organisationen. Bereits im Jahr 1997 wurde ein S-Bahnkonzept für die Region Wien ausgearbeitet und im Jahr 2003 aktualisiert.  Ausgelöst durch den Hauptbahnhof Wien, der 2013 in Teilbetrieb geht und neue Nahverkehrsangebote ermöglicht, startete die ÖBB Infrastruktur AG das Kooperationsprojekt "Schienenverkehrskonzept Region Wien". Ziel war, die Schienenverkehrsangebote der Bundesländer angesichts der künftigen Infrastruktur - festgelegt im Zielnetz 2025 - abzustimmen. Generell soll der S-Bahn-Verkehr in Wien das ÖV-Angebot der Stadt funktionell ergänzen, das setzt unter anderem eine neue Fahrzeugqualität und U-Bahn-ähnliche Intervalle voraus.

Projektinformation

Auftraggeber: ÖBB Infrastruktur AG
Bearbeitungsteam: Werner Rosinak, Andrea Weninger (Rosinak & Partner ZT GmbH) in Kooperation mit
dem Österreichischen Institut für Raumplanung (Reinhold Deusser, Jiannis Kaucic, Gerald Kovacic)
Bearbeitungszeit: 2009-2011