Urbane Luft Initiative Wien

Der urbane Großraum Wien zeichnet sich durch eine hohe Attraktivität für Menschen und Wirtschaft aus. Immerhin hat etwa ein Viertel der österreichischen Bevölkerung hier ihren Lebensmittelpunkt. Durch die Dynamik der Wirtschaft und die Individualisierung der Gesellschaft werden die natürlichen Lebensgrundlagen aber mitunter stark belastet. So wurden die gesetzlich vorgegebenen Luftgütegrenzwerte für Stickoxide, Feinstaub und Ozon in den letzten Jahren immer wieder überschritten.

Ziel der Urbanen Luft Initiative ist, die Luftgüte in der Region Wien dauerhaft zu verbessern; dazu wird eine Wiener Luftstrategie erarbeitet, die sich mit unmittelbaren Maßnahmen gegen Grenzwertüberschreitungen richtet, aber auch eine Perspektive für einen vorsorgenden Schutz der Gesundheit eröffnet. 

ULI-Wien verfolgt folgende Teilziele:

  • Entwicklung eines kurzfristigen Maßnahmenkatalogs auf Basis des vorhandenen Wissens- und Kenntnisstandes
  • Entwicklung eines langfristigen, nachhaltig wirkenden Maßnahmenprogramms
  • Erarbeitung eines Informationskonzepts zur Schaffung einer breiten Akzeptanz des Maßnahmenprogramms sowie eine
  • Empfehlung zur Implementierung einer strategischen Luftgüteplanung in den Konzern der Stadt Wien.

 Ein kooperativer Prozess mit zahlreichen Akteuren benötigt eine umfassende kommunikative und organisatorische Begleitung. Folgende Aufgaben werden von Rosinak & Partner gemeinsam mit brainbows wahrgenommen:

  • Betreuung der konstituierten Gremien und Projektteams (Sitzungsvorbereitung, Moderation, Protokolle) und schriftliche Ausarbeitung von Texten und Berichten.
  • Ausarbeitung eines Konzeptes für eine Kommunikations- und Informationsoffensive sowie
  • der Aufbau und die laufende Betreuung eines Stakeholder-Netzwerkes.

Projektinformation

Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 22 – Umweltschutz
Auftragnehmerteam: ARGE brainbows/Rosinak & Partner
Projektleitung Rosinak & Partner: Werner Rosinak
Bearbeitung und Projektmanagement: Marianne Leitgeb-Zach
Bearbeitungszeitraum: Mai 2005 – März 2007