Umweltverträglichkeitserklärung (UVE) für die Müllverbrennungsanlage Pfaffenau und die Biogasanlage Wien

In Simmering wurden die 3. Wiener Müllverbrennungsanlage „MVA Pfaffenau“ und die Vergärungsanlage „Biogas Wien“ errichtet. In der MVA Pfaffenau werden etwa 250.000 Jahrestonnen Restmüll thermisch behandelt. Die Biogasanlage verwertet jährlich 17.000 Tonnen biogener Abfälle. Die erzeugte Energie der beiden Anlagen wird zur Produktion von Wärme und Strom verwendet.


Für die MVA Pfaffenau wurde ein UVP-Verfahren durchgeführt. Rosinak & Partner erstellten dafür die Fachbereiche Verkehr und Schall. Für die Genehmigung der Biogasanlage nach dem Abfallwirtschaftsgesetz wurden eine Verkehrs- und Schalluntersuchung erstellt.

Schall

Die Schallemissionen der Anlagen wurden auf Basis der Planungen ermittelt und die Schallimmissionen infolge der Anlagen und deren induzierten Verkehre bei den Anrainern mittels eines dreidimendionalen Berechnungsprogrammes berechnet. Punktuell wurden Maßnahmen zur Sicherstellung des Anrainerschutzes definiert. Für die Müllverbrennungsanlage wurden entsprechend der Anforderungen aus dem UVP-Gesetz auch die Auswirkungen in der Bauphase dargestellt.

Verkehr

Im Fachbeitrag Verkehr bzw. in der Verkehrsuntersuchung zu den Anlagen wurden die Auswirkungen der projektspezifischen Verkehre im öffentlichen Straßennetz dargestellt.

Details

Auftraggeber: Wiener Kommunal-Umweltschutzprojektgesellschaft m.b.H.
Projektleiter: Karl Schönhuber, Christa Thell
Bearbeitungszeitraum: 2002 – 2003