Soll die Schnellbahn in der Region Wien für den Pendlerverkehr oder die Wiener Bevölkerung entwickelt werden? Diese Frage stand über einem Beratungsverfahren, das im Dezember 2003 erfolgreich abgeschlossen wurde und auch bereits zu Vereinbarungen zwischen der Stadt Wien und den ÖBB geführt hat.
Schritt für Schritt zu einem neuen S-Bahn-Angebot
Die Bewältigung des Pendlerverkehrs zwischen Wien und dem Umland ist fraglos eine der wichtigsten Aufgaben der Verkehrspolitik in der Region Wien - darin stimmen die betroffenen Länder überein. Im Masterplan Verkehr Wien 2003 ist der regionale ÖPNV ein Handlungsschwerpunkt, und auch das Niederösterreichische Landesverkehrskonzept widmet sich dieser Aufgabe.
Rosinak & Partner und Snizek + Partner wurden vom Verkehrsverbund Ostregion für die Aktualisierung des Schnellbahnkonzeptes beauftragt.
Das neue S-Bahnkonzept soll in drei Stufen realisiert werden, mit steigender Attraktivität für die Fahrgäste. Festgelegt wurden das
- Angebot 2004, gestützt auf die vorhandene Bahninfrastruktur
- Angebot 2008, nach Eröffnung der U-Bahn-Linien U1-Nord (Leopoldau) und U2 (bis Stadion bzw. Aspern). In dieser Stufe werden bereits einige neue ÖBB-Infrastrukturprojekte wirksam.
- Angebot 2015 mit jener Benutzerqualität, die den Modal Split Zielen (40% aller Wege im ÖPNV) gerecht zu werden vermag.
Details
Auftraggeber: Verkehrsverbund Ostregion (VOR)
Projektbearbeitung: Werner Rosinak, Andrea Weninger sowie Snizek + Partner Verkehrsplanung
Bearbeitungszeit: 2003

