Vienna Cycle quest = Bike & Think Vienna

An einem sonnigen Nachmittag im Juli ließ sich eine Gruppe MitarbeiterInnen unseres Büros auf eine Entdeckungsreise der anderen Art durch Wien ein. Ziel des Events war es, Wien zu erradeln und dabei auf spielerische und nachdenkliche Weise neue Ein- und Ansichten zu gewinnen.

Um die Spannung zu erhöhen, traten zwei Teams im Wettstreit um den Cycle Quest Cup an. Auf der Tour durch die einstelligen Bezirke gab es einige verkehrsplanerische Aufgaben zu erfüllen. Aber auch Geschick, Ausdauer, Raffiniertheit, Kommunikativität und stadtgeschichtliches Wissen waren notwendig, um beispielsweise das Wissen der Polizei zu testen und nach der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf Radfahrüberfahrten zu fragen oder den Preis für eine „Tankladung“ Strom für Elektrofahrräder an der Summerstage herauszufinden. Wer wusste, was ein Limnologe und ein Tabor sind und wie viele Strahlen im Hochstrahlbrunnen pritscheln und was diese symbolisieren, war im klaren Vorteil.

Bei den Aufgaben, die Pfeilgasse und Taborstraße fahrradfreundlicher zu gestalten, ging es vor allem um Gedankenspiele zu unwienerischen Radverkehrslösungen. Kreativität war bei der Neugestaltung der Kennzeichnung der Fairnesszone am Donaukanal gefragt. Insgesamt waren wir drei Stunden unterwegs und hatten uns somit das Feierabendbier redlich verdient, bei dem die Erlebnisse ausgewertet und das Siegerteam gekürt wurden.

Auf Grund der äußerst positiven Resonanz der Teilnehmer gibt es Überlegungen, die Aktion nächstes Jahr zu wiederholen und vielleicht auch andere Interessenten einzuladen.