Rust 2010: Ein Plädoyer für ein bundesweites Mobilitätskonzept
Das FSV-Seminar in Rust stand heuer unter dem Titel „Mobilitätspolitik in Österreich“. Mehr als 60 TeilnehmerInnen diskutierten internationale Mobilitätskonzepte und österreichische Erfahrungen. Daraus entstand ein breites Votum für ein österreichisches Mobilitätskonzept. Vor allem die Vertreter der Bundesländer sprachen sich für einen strategischen Rahmen zur Unterstützung der Landesverkehrspolitik aus. Auch die Reihung von Infrastrukturprojekten könnte durch ein Mobilitätskonzept besser begründet werden. Karlheinz RÜDISSER, Verkehrslandesrat in Vorarlberg: „Wenn Infrastrukturprojekte verschoben oder in Frage gestellt werden, erwarte ich mir klare Kriterien und kooperative Vorgangsweisen.“
Rückenwind für ein bundesweites Mobilitätskonzept kommt schließlich von der Raumordnung: Der Entwurf für das ÖREK 2011 sieht in einem Mobilitätskonzept die Chance, die Verkehrs-, Umwelt- und Raumordnungspolitik zu verschränken. Die abschließende Podiumsdiskussion war lebhaft und durch ein konkretes Ergebnis geprägt: Was soll ein Mobilitätskonzept Österreich enthalten und wie soll es entstehen – diese Frage wird dem zuständigen Ministerium durch anwesende Ländervertreter bei nächster Gelegenheit vorgelegt.
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Fotos: Claudia Österbauer, FSV



