Stadtentwicklung Nordbahnhof

Ausgangssituation

Auf Basis eines städtebaulichen Gutachterverfahrens (1992) wurde im Anschluss daran ein Leitbild für das Nordbahnhofgelände interdisziplinär entwickelt (Podrecca, Tesar, Rosinak & Partner, 1992); die Verkehrslösung wurde im Zuge eines Generellen Projektes (Rosinak & Partner, 1992) konkretisiert. In weiterer Folge wurden – abgestimmt mit den Bebauungsetappen – die Detailprojekte für das Straßennetz erarbeitet. Die erste Etappe betraf das Hinterland der Lassallestraße, danach folgte die Bebauung entlang der Vorgartenstraße. Nunmehr geht es um den zentralen Park mit seinem Umfeld und dem Randbereich entlang der Bahntrasse.

Straßentypologie

Ziel war, für das Nordbahnhofgelände eine funktionelle Typologie von verkehrsfreien und verkehrsberuhigten Straßen zu schaffen, die Haupterschließung erfolgt von den Rändern her mit drei Schleifensystemen, was eine Durchfahrt erschweren soll. Eine zusätzliche Straßenbahntrasse vom Nordbahnhof zum Friedrich Engels-Platz erschließt das Nordbahnhofgelände. Ein dichtes Radwegenetz und breite Gehsteige sollen dazu beitragen, möglichst viele Wege ohne Auto zu erledigen. Die Knoten der wichtigsten Erschließungsstraßen werden durch Lichtsignalanlagen geregelt, in Einzelfällen werden Kreisverkehre angeordnet.

Detailprojekt

Unsere Leistungen betreffen die Begleitung der bisherigen Planungen (Gutachterverfahren, Städtebauliches Leitbild, Generelles Verkehrsprojekt) und die Ausarbeitung der Detailprojekte – in Abstimmung mit dem Bezirk und den Magistratsdienststellen.


Details

Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 18, MA 28
Projektleiter: Werner Rosinak
Bearbeitungszeitraum: 1992 – 2006