Räumliche Entwicklungskonzepte

Szenarien der Raumentwicklung in der Steiermark 2030

Die ÖROK-Szenarien der Raumentwicklung Österreichs 2030 (Hiess et al (2009): Szenarien der Raumentwicklung Österreichs 2030. In: ÖROK-Schriftenreihe 176/II) wurden für die Steiermark konkretisiert und regionalisiert. Aus den relevanten räumlichen Entwicklungen wurden Chancen und Risken für die Raumentwicklung in der Steiermark abgeleitet. Die Szenarien wurden in zwei Workshops den Abteilungen der Landesverwaltung mit raumwirksamen Aufgaben vorgestellt und diskutiert.

Szenarioprojekt Oberösterreich - Szenarien der Raumentwicklung Oberösterreich 2030

Die ÖROK-Szenarien der Raumentwicklung für Österreich (siehe Quelle) wurden für Oberösterreich regionalisiert und konkretisiert. Ausgehend von den räumlich relevanten Entwicklungen sowie den damit verbundenen Chancen, Risken und Herausforderungen wurden in einem direktionen- und abteilungsübergreifenden Prozess strategische, Sektor übergreifende Vorschläge für die Adaptierung bestehender Instrumente und die Entwicklung neuer Instrumente ausgearbeitet. Die Ergebnisse wurden in einem umfassenden Szenariobericht dokumentiert.

ÖREK 2011

Im Mai 2009 fand die Auftaktveranstaltung zur Erstellung des Österreichischen Raumentwicklungskonzeptes 2011 statt. In der ersten Prozessphase wurden fünf Arbeitsgruppen zu den folgenden Themen eingerichtet:

Periphere ländliche Räume: Land ist nicht gleich Land!

Zur Entwicklung des ländlichen Raums liegen zahlreiche Forschungsergebnisse, Maßnahmenvorschläge und Förderprogramme vor. Dabei wird aber die Vielfalt der ländlichen Räume nicht immer berücksichtigt: Land ist nicht gleich Land! Ländliche Gebiete in Großstadtnähe oder Gebiete mit Intensivtourismus zeigen andere Entwicklungstrends als periphere ländliche Gebiete, die nicht selten mit Abwanderung und Entleerung zu kämpfen haben.

Szenarien der räumlichen Entwicklung Österreichs

Wie viele Einwohner hat Österreich im Jahr 2030? Wo und wie werden sie wohnen, arbeiten, einkaufen, ihre Freizeit verbringen? Wie werden sie unterwegs sein, woher werden sie ihre Energie beziehen und welche räumlichen Konsequenzen sind durch den Klimawandel zu erwarten? Diesen Fragen geht die Österreichische Raumordnungskonferenz (ÖROK), das Koordinationsorgan aller institutionellen Akteure, die die Raumentwicklung Österreichs gestalten, nach.

Raumordnungskonzept B139 Linz West

Auf der Basis vorhandener festgelegter räumlicher Entwicklungskonzepte (Flächenwidmungspläne, Örtliche Entwicklungskonzepte) wurde eine Grundlage für ein Regionales Raumordnungsprogramm gemäß oö. Raumordnungsgesetz für den Planungsraum B319 Süd westlich von Linz ausgearbeitet. 

PUSEMOR - Public Services in Sparsely Populated Mountain Regions

In einigen Dörfern sorgen Geschäfts- oder Postamtsschließungen für Besorgnis, Buslinien sollen eingestellt werden, mancherorts stehen Schulstandorte zur Diskussion. Angesichts der wachsenden Schwierigkeiten, die flächendeckende Grundversorgung in ländlichen Gebieten aufrecht zu erhalten, nahm das Bundesland Kärnten am transnationalen Projekt PUSEMOR ("Public services in sparsely populated mountain regions") teil, das aus dem Interreg IIIB Alpenraum-Programm kofinanziert wurde.

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